Werkstatt
Sechs Maschinen, ein Prinzip.
HOLA FORM ist keine Fabrik. Wir entwerfen, slicen und drucken selbst – in einer Werkstatt, in der man die Drucker hören kann. Das begrenzt, wie viel wir machen können, und bestimmt, wie wir arbeiten.
Entwurf
Wir modellieren parametrisch. Wandstärke, Durchmesser und Muster sind Variablen – dadurch lässt sich jedes Objekt später anpassen, ohne neu zu beginnen.
Slicing
Jede Bahn wird geplant: wo Material tragen muss, wo Stützen nötig sind, wo eine sichtbare Naht am wenigsten stört. Der Vasenmodus kommt nur dort zum Einsatz, wo eine einzige durchgehende Wand sinnvoll ist.
Druck
Gedruckt wird erst nach der Bestellung. Das kostet ein paar Tage – dafür gibt es kein Lager, keine Überproduktion und keine Restposten, die im Container enden.
Finish
Entgraten, Dichtungen setzen, Filz aufkleben, prüfen. Was durchfällt, geht ins Regranulat und wird zu rPLA.
Technische Daten
- Maschinen
- 6 FDM-Drucker, 2 davon mit beheizter Kammer
- Bauraum
- bis 300 × 300 × 400 mm am Stück
- Schichthöhe
- 0,12 – 0,28 mm, je nach Objekt
- Düsen
- 0,4 mm Standard, 0,6 mm für tragende Teile
- Materialien
- PLA, rPLA, PETG, ASA
- Kapazität
- rund 400 Druckstunden pro Woche
Material & Kreislauf
Rund 68 % unseres Filaments ist recyceltes PLA aus Produktionsresten. Fehldrucke, Stützstrukturen und Rand-Skirts sammeln wir sortenrein und geben sie zurück ins Regranulat.
PLA ist biobasiert, aber kein Wegwerfmaterial: Es hält jahrelang, solange es nicht dauerhaft über 50 °C oder in die pralle Sonne kommt. Für alles, was das aushalten muss, nehmen wir PETG oder ASA.
Versandt wird in Graspapier und Wellpappe – ohne Folie, ohne Luftpolster aus Plastik.
Werkstattbesuch?
Nach Absprache zeigen wir gern, wie ein Objekt entsteht – vom Entwurf bis zum letzten Layer.
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